in motion trio presse aktuell (auswahl)
- music & message
- Südkurier
- Zevener Zeitung
- Remscheider Generalanzeiger
- Fränkischer Anzeiger/Stadtzeitung Rothenburg
- Fränkischer Anzeiger
- Oberursel, Klinik Hohe Mark
- Mannheimer Morgen
music & message/Nürnberg: Kunstgenuss für Ohren, Seele und Augen
Gleich zu Beginn ging ein Raunen durch die Zuhörerschar. Diese Art der Musik, frisch und heiter, aber ausdrucksstark und facettenreich, hatte die Andreas-Kirche noch selten gehört. Von meditativ bis fetzig, von jazzig bis funkig, boten die drei Musiker einen spannenden und abwechslungsreichen Hörgenuss. Entgegen mancher Befürchtungen bot gerade die (trockene) Akustik der Kirche einen exzellenten Rahmen für das Konzert der drei Vollprofis. Auch Zuhörer, die Jazz-Musik bisher für exotisch oder abartig hielten, waren von dem bunte Stilmix des „in motion trios“ begeistert. Neben zeitgemäßen Bearbeitungen klassischer Werke (von Bach bis Bernstein) standen virtuose Eigenkompositionen, die die Künstler mit viel Liebe zum Detail vortrugen im Mittelpunkt. Heike Wetzel, Wolfgang Zerbin und Helmut Kandert sind tatsächlich Ausnahme-Musiker. Das Besondere ist aber nicht nur ihr „crossover“ zwischen Jazz, Pop und Rock; bestechend und mitreißend ist auch ihre offene und persönliche Art. Damit stellen sie schnell einen herzlichen Kontakt zu den Zuhörern her und nehmen sie mit auf eine Reise durch ihr Leben. Unterstrichen von ihrem mitreißenden Musizieren, gelingt es ihnen, authentisch und überzeugend von alltäglichen Glaubens- und Lebenserfahrungen zu erzählen. Dabei kommt neben dem geistlichen Tiefgang auch der Humor und Schalk nicht zu kurz. Gut, dass sie in den letzten zehn Jahren einen bunten Reigen von CDs eingespielt haben. So wird ihre Musik auch im Wohnzimmer oder auf Reisen zu einem inspirierenden Erlebnis.
Südkurier: Konzert mit dem "in motion trio"
Donaueschingen – Ein Konzert am Samstagabend läutete das besondere Wochenende ein. Eingeladen hatte die Freie evang. Gemeinde das „in motion trio“, das mit Querflöte, Piano und Percussion die Zuhörer restlos begeisterte. Zu hören waren Eigenkompositionen des Pianisten Wolfgang Zerbin, bekannte Melodien aus der „Westside Story“ und ein Medley aus verschiedenen konzertanten Stücken von J.S. Bach. Insgesamt hatte die Musik einen eher ruhigen, meditativen Charakter und bot dem Publikum Gelegenheit, den Alltag hinter sich und die Seele baumeln zu lassen. Die Musiker Heike Wetzel, Wolfgang Zerbin und Helmut Kandert nahmen ihre Zuhörer mit hinein in ihre Erlebniswelt, aus der heraus die Kompositionen entstanden waren – persönliche Leidenszeiten verarbeiteten sie in der Musik genauso wie pure Lebensfreude. Ein absoluter Ohrenschmaus-Abend – das war die einhellige Meinung der Konzertbesucher. Während einer Pause und nach dem Konzert gab es Gelegenheiten zu einem kleinen Imbiss und Gesprächen, was von den Besuchern auch begeistert genutzt wurde.
Zevener Zeitung: Mit viel Liebe zur Musik - "in motion trio" präsentiert bunte Mischung aus Eigenkompositionen und bearbeiteten Klassikern
Drei hochkarätige Musiker spielten am Samstag ihr neues Programm „another way“ und schlugen dabei ebenso besinnliche, fast schon meditative, wie peppige Töne mit einem Hauch von Jazz an. Die drei auch als Solo-Künstler erfolgreichen Musiker verschmelzen zu einer musikalischen Einheit, die das Publikum mitreißt. Das abwechslungsreiche Programm hatte viele Eigenkompositionen zu bieten, darunter vor allem warme, seelenvolle, zu Herzen gehende Stücke, darüber hinaus aber auch bearbeitete Werke von Johann Sebastian Bach oder aus Bernsteins „West Side Story". Die eingängigen Melodien wurden von Piano und Schlagzeug getragen, ließen Heike Wetzel mit ihrer Querflöte aber ausreichend Freiraum, um ihr Instrument voll auszuschöpfen. Die außergewöhnliche Liebe zur Musik war bei jedem einzelnen Ton zu hören. Sie hauchte liebevoll und zart über das Anblasloch und entlockte ihrer glänzenden Flöte kaum hörbare, hauchzarte Töne, so dass man fast den Eindruck hatte, sie flirtete mit ihrem Instrument. Dann wiederum jagte die Virtuosin in atemberaubendem Tempo durch alle Register ihres Instruments und brachte mit ihrer außergewöhnlichen Anblastechnik selten gehörte Tonfacetten zum Klingen. Auch Wolfgang Zerbin am Klavier schöpfte den Reichtum seines Instruments voll aus. Mal vorsichtig, mal ungestüm, mit halsbrecherischen Klangkaskaden und mal mit sensibel-verträumten, hauchfein perlenden Tonfolgen. Zusammengeschmiedet wird alles von Helmut Kandert, der mit seinen intelligenten Schlagzeuggrooves und ausgetüftelten Percussionpatterns meisterhafte Akzente setzte. Doch auch am Marimba, dem Nationalinstrument von Guatemala, zeigt er sein Können und entlockte dem großen Schlaginstrument kaum erahnte, luftige, sanft-tragende Tonfolgen. So klangen selbst klassische Werke von Johann Sebastian Bach plötzlich ganz anders. Sie wurden mit so viel Herzblut und Liebe zur Musik gespielt, dass sie kaum wieder zu erkennen waren. Sicherlich hätte auch Bach selbst an dieser Adaption seine Freude gehabt. So nahm das „in motion trio“ seine Zuhörer für zwei Stunden mit auf eine teils meditative, teils turbulente, aber viel zu kurze Reise, die aus herrlicher Musik auf allerhöchstem Niveau bestand.
Remscheider Generalanzeiger: Konzert mit dem "in motion trio" in der Klosterkirche
Das Trio „in motion“ gastierte in der Klosterkirche. Sie sind ausgewiesene Spezialisten an ihren Instrumenten: Heike Wetzel (Flöte), Wolfgang Zerbin (Keyboards/E-Piano) und Helmut Kandert (Schlagzeug/Percussion/Marimbaphon). Zusammen sind die Solisten aus Wiesbaden, Würzburg und Nürnberg das Trio „in motion", das nicht nur für hervorragende Musik zwischen Klassik, Pop und Jazz steht, sondern mit seiner Musik auch einen christlichen Auftrag verbindet. Am Donnerstag spielten die drei brillanten und sympathischen Musiker auf Einladung der Freien Evangelischen Gemeinde Lennep in der Klosterkirche. Wer ohne Erwartungen in ein Konzert von „in motion“ geht, die außerhalb der christlichen Musikbewegung erstaunlicherweise kaum bekannt sind, wird von der Qualität des internationale Standards erfüllenden Auftritts und der Vielfalt der meist eigenen Kompositionen überrascht. Das Repertoire lässt keine Wünsche offen: Latin ist drin, farbenfrohe perkussive Musik mit afrikanischen Wurzeln, ein nur vom Fingerschnippen Zerbins begleitetes Blues-Solo Kanderts auf dem Marimbaphon, Tänzerisches, Verträumtes und viel Jazz. Der äußerte sich mitreißend vor allem in Stücken wie „Ready to go", „Good times“ und den Jazz-Arrangements eines zehnminütigen Exzerpts aus Händels „Messias“ sowie einer Kurz-Version von Dvoraks „Aus der neuen Welt". Durchweg ist Heike Wetzel mit der Flöte die ausdrucksvollste „sprechende“ Stimme, während Helmut Kandert bevorzugt mit den Besen sein Drumset variationsreich bearbeitet, die Percussions bedient und am Marimbaphon Eleganz zeigt. „Drume negrita“ gibt ihm ein bejubeltes Solo. Arrangeur und Komponist Wolfgang Zerbin gibt dem Ganzen die Basis an der Klaviatur. Ein wunderschönes Konzert, das „zauberhaft“ im doppelten Sinn mit „Over the rainbow“ von Harold Arlen endete (von den heftig geforderten Zugaben natürlich abgesehen).
Fränkischer Anzeiger/Stadtzeitung Rothenburg: Das "in motion trio" bei Kunst Kultur Korn in Rothenburg
Stil-Mix für alle Lebenslagen — Agile Grenzgänger zwischen Jazz, Pop und Klassik — Entspannt und doch präzise Rothenburg: Ein leichtes, abwechslungsreiches und in vielen Punkten auch anrührendes Konzert mit Quer-, Rück- und Zukunftsbezügen sorgte trotz winterlichen Strassenverhältnissen am Freitag in der Rothenburger Kulturhalle Korn wieder für ein fast ausverkauftes Haus. Das Trio „in motion“ mit Heike Wetzel (Flöte), Wolfgang Zerbin (Klavier) und Helmut Kandert (Schlagzeug, Percussion, Marimbaphon) präsentierte ein Jazz-Pop-Patchwork aus Eigenkompositionen und außergewöhnlichen Versionen bekannter Klassikstücke. Die Drei mochten ihren Namen auch als Programm verstanden wissen. Ihre Musik hält den Zuhörer in geistiger und emotionaler Bewegung. Sie kümmerten sich nicht um Grenzen und auch nicht um Stilrichtungen. Die Grundlagen ihrer Musik kommen aus der Klassik, dem Jazz, der modernen Kirchenmusik und dem kommerziellen Pop. Daraus ergab sich eine leicht verständliche und gut konsumierbare Mischung die Spaß machte. Ihr Zusammenspiel war perfekt verzahnt und klanglich ausbalanciert. Selten hört man ein Ensemble, das so geschlossen auftritt. Wollte man doch einen „Frontmann“ oder eine „Frontfrau“ ausmachen, fiel die Wahl nicht leicht. Heike Wetzel entlockte der Flöte mitunter gehauchte Flüstertöne, die urplötzlich zu einem richtig flotten Ton wechseln konnten. Ihr hören- und sehenswertes Spiel wirkte total entspannt und doch präzise. Wolfgang Zerbin hielt sich am Klavier stets im Hintergrund mit seinen perfekt auf das Wesentliche konzentrierte Spiel. Seine Eigenkompositionen bildeten den Großteil des Programms. Zweifellos eine anspruchsvolle Mischung aus ungewöhnlichen Rhythmen und ausgetüftelten Melodien. Die groovigen Songs für alle Lebenslagen waren gut arrangiert, mit schönen ausgearbeiteten Details und subtilen kleinen Überraschungen. Eine perfekte Musik zum Träumen, Nachdenken und Relaxen. Auch Helmut Kandert zeigte sich offen für Klangeinflüsse aus ungewohnten Richtungen. Am Marimbaphon und mit dem Rainmaker (Regenmacher) erzeugte er atmosphärisch dichte Eindrücke in der wunderschönen Johannes Nitsch Ballade „Last day in summer". Der gebürtige Rothenburger bewies mit seinem reduzierten, stets federnden Drive in allen Stücken sein Können und seine spielerische Stärke. Ob Dvorak oder Händel Transkriptionen, ob Popsongs, grooviger Blues oder Jazz-Miniaturen, die Arrangements von „in motion“ konnten überzeugen. Die Freude am Musizieren war auch in den Zugaben ungebremst zu hören.
Fränkischer Anzeiger: Soundtrack für alle Lebensphasen
Rothenburg: Er war schon immer das, was man begnadet nennt. Bereits vor dem Schlagzeuger-Staatsexamen in Würzburg vermochte Helmut Kandert, geboren und aufgewachsen in Rothenburg, aus einer einzigen Trommel mehr herauszuholen als andere aus einem ganzen Drum-Set. Inzwischen blickt er auf eine lange und imposante Karriere als gefragter Live- und Studiomusiker (rund 120 Produktionen) zurück. Um die 200 Mal steht er pro Jahr in verschiedenen Besetzungen auf der Bühne. Mit seiner Gruppe „in motion“ präsentierte er sich jetzt in einem vom Publikum begeistert aufgenommenen Gastspiel in der Kornschen Kulturhalle. Balsam für die Seele Das Markenzeichen des Ensembles ist ein weltoffener Instrumental-Mix aus Klassik, Pop und Jazz, zwischen Eingängigkeit und Raffinesse. Die Musik entspannt, regt an, lädt mal zum Mitwippen, dann wieder zum die Seele-baumeln-lassen ein. Bisweilen liebäugeln die drei vielleicht ein wenig zu sehr mit der Gefälligkeit. Die Zuschauer genießen die Klangbilder, die Heike Wetzel (Flöte) aus Nürnberg, der Wiesbadener Wolfgang Zerbin (Piano) und Helmut Kandert (Drums, Percussion, Marimba) mit meisterlichem Feinschliff, vorzüglich arrangiert und interpretiert, vortragen. Als ein „Soundtrack für alle Lebensphasen“ ließe sich das Motto des Programms beschreiben. Da ist von Übergang, von Vertrauen und Geborgenheit die rede. Da zeichnet die Flöte fantasiereiche Arabesken über jazz-rockigen, bisweilen ungeraden Piano- und Schlagzeugrhythmen. Da vollführen die blauen Teufelchen des Blues ein wahres Ballett auf den Klanghölzern des eindrucksvollen Marimbaphons. A. Dvoraks 9. Sinfonie ("Aus der Neuen Welt") wird im Themenschnelldurchlauf auf fünf Minuten eingedampft, und selbst G.F. Händel (drei Auszüge aus dem „Messias") kommt zu Ehren. Ein Höhepunkt freilich ist das aus lateinamerikanischen Rhythmen gewobene Drum-Solo nach der Pause. Mit begeisternder Leichtigkeit und Nuancierung zündet Helmut Kandert ein Feuerwerk der Trommel-Kunst.
Oberursel, Klinik Hohe Mark: Kulturabend der musikalischen Extraklasse
Als ... der letzte Besucher den Kirchsaal der Klinik Hohe Mark verließ war klar, dieser Abend war ein großartiges musikalisches Erlebnis. In seiner Begrüßung — der zumeist aus Oberursel kommenden Gäste — erinnerte Gottfried Cramer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Klinik Hohe Mark, an den verstorbenen Mitbegründer des Trios „in motion", Johannes Nitsch... so stand das Konzert auch im Zeichen einer dankbaren Erinnerung an Johannes Nitsch. Passend hierzu spielte das Trio „in motion“ mit Heike Wetzel (Flöte), Helmut Kandert (Percussion, Drums, Marimbaphon), Wolfgang Zerbin (Piano) auch einige Kompositionen von Nitsch. Es war ein musikalisch und menschlich überzeugendes Konzert. Nicht anders kann man das folgende Lob einer Besucherin deuten: „Sehr beeindruckend, wie die Musiker zu ihren phantastischen Stücken auch persönliche Dinge erzählen. Sie haben mich wirklich von Herzen und mitten im Leben erreicht !“ Dies war auch das Ziel der Musiker, die unter dem Motto „lifetime — Lebeszeit“ verschiedene Situationen des menschlichen Lebens bearbeiteten. Da war z.B. die Einführung Wolfgang Zerbins „ready to go“ — los geht's. Mut zum Starten, zum Aufbruch und zum Neuanfang sollte man hören und fühlen können. Und so war es auch. Aufmunternde Flötenintermezzos, Sicherheit gebende Percussionrhythmen und vertrauensvoll geführte Pianoklänge stärkten das Gemüt. Heike Wetzel verband das Stück „transition“ — Übergang, mit einer eigenen Lebenserfahrung... In der musikalischen Interpretation dieser Lebensphase, zeigte sich das Genie, der an der Bamberger Universität unterrichtenden Heike Wetzel, von einer besonders beeindruckenden Seite. Helmut Kandert bewies nicht nur sein ganzes Können, sondern auch viel Humor. „Marimbaleo“ hieß der Titel eines echten Spaßmachers. Sommer und gute Laune pur, produzierte der Solist am Marimbaphon, ein Instrument, das er auch noch wundervoll erklären konnte. Noch viele andere Titel folgten und zogen die Hörer in ihren Bann. auch die Klassikfreunde kamen nicht zu kurz. Besonders die aus G.F. Händels „Messias“ interpretierten Stücke ... gaben den Musikern des Trios Gelegenheit, sich als Menschen zu zeigen, die im christlichen Glauben Halt und Hoffnung für ihre Lebenszeit gefunden haben. Folgerichtig war der Abschluss des Abends der Titel „over the rainbow“ von J. Garland. Hier jedoch interpretierten die Künstler den Regenbogen als ein Zeichen der Gnade Gottes. Wahrlich, das passende Ende eines Konzertes der Extraklasse. Herzlichen Dank „in motion“ !
Mannheimer Morgen: Das Leben ist ein Jazzpop-Konzert
Neckarstadt: „in motion“ bieten in der Hoffnungskirche Musik und viel Persönliches .."lifetime"(Lebenszeit) heißt nicht nur die neue CD der drei Musiker, sondern ist auch das Motto der ... Tournee durch Süddeutschland, die in der Hoffnungskirche ihren Abschluß fand. Die verschiedenen Gefühle und Stimmungen, die mit Lebensabschnitten einher gehen können, transportierte „in motion“ mit verschiedenen jazzigen und poppigen Instrumentaltiteln, denen zum Teil auch klassische Themen zu Grunde lagen. Auf ein afrikanisches Stück im „typischen“ 12/8-el Takt zu Beginn, bei dem Schlagzeuger Helmut Kandert mit einem kraftvollen Solo beeindruckte, folgte „last day in summer": nur eine von „zahlreichen Kompositionen", so Kandert, des ehemaligen Bandmitglieds Johannes Nitsch... Wie beim Stück zuvor kamen auch hier wieder afrikanische Instrumente zum Einsatz: der „Rainmaker"(Regenmacher) zum Beispiel, der aus einem Kaktus besteht, bei dem die Stacheln nach innen gedrückt wurden. Kleine Kieselsteine gleiten im Innern über die Stacheln, erklärt Kandert, und produzieren dabei das herrlich entspannende, regenartige Geräusch. Oder das Marimbaphon, eine Art afrikanisches Xylophon, das mit seinen Holzscheiten und Resonanzkörpern aus Aluminium einen „warmen, erdigen Klang“ erzeugte, der trotzdem „konkret perkussiv“ sei, wie Kandert das beschreibt. Mit „ready to go“ folgte dann ein schnelleres und poppigeres Stück: „es strotzt vor Lebensfreude", erklärte Pianist Zerbin, und drückte damit sehr gut die Stimmung der Gruppe unmittelbar vor der Tournee aus. In einem sehr persönlichen Augenblick erzählte Querflötistin Heike Wetzel dann von einem „ziemlichen Einschnitt in ihrem Leben"... Diese Lebenssituation stellte die Gruppe dann mit dem Stück „transition"(Übergang) dar, in der sich fröhliche und unbeschwerte Passagen mit Teilen abwechseln, die drängend wirken und regelrecht festhalten wollten. Erst als sie ihr Schicksal in „Gottes gute Hände“ gegeben habe, erzählte Wetzel dem Publikum, hätte sie loslassen können... es ist auch die Selbstverständlichkeit und Offenheit, mit der die Gruppe ihren Glauben thematisiert, die „in motion“ zu etwas Besonderem macht.